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Fr. 08.10.2004 bis So. 10.10.2004: Zehn Jahre Jumelage zwischen Küssaberg und La Talaudière
Der Bus wurde um 12:30 Uhr nach Kadelburg geordert. Die Instrumente, Notenständer und das notwendige Zubehör wurden eingeladen. Da der Musikverein bereits vor 10 Jahren keine guten Erfahrungen gesammelt hat nahmen wir vorsorglich eine Kiste Äpfel, gestiftet von Bernhard Preis und Bruno Preis mit. Pünktlich wurde der offizielle Treffpunkt in Rheinheim am Inselpavillon erreicht. Abfahrt war um 13:15 Uhr.
Nach ca. 3 Std. wurde in "Relais de la cote" ( Nähe Genf ) um 16:10 Uhr - 17:05 Uhr ein Pause mit Kaffe und Kuchen
eingelegt.

Rast in "Relais de la cote"mit Kaffe und Kuchen
Ankunft in La Talaudière 20:10 Uhr
Begrüßung, Zuweisung der Gäste an die Gastfamilien
Abendessen im Restaurant für die Gäste, die im Hotel übernachten 21:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Fahrt zum Hotel La Buissonière, ca. 2km außerhalb - hier stellten wir schnell fest, dass es sich um ein "Betreutes Altenwohnheim" - mehrere Häuser im Bungalowstil mit angeschlossenem Altenpflegeheim handelt. Hans und Bernhard ziehen das große Los und dürfen im Zentralgebäude des Pflegeheims unter Aufsicht von Pflegern / Betreuern übernachten. Nachdem jeder seine Wohnung bezogen und sich etwas eingerichtet hat, treffen wir uns auf dem Mäuerchen zum Abschlusshock mit einem guten Tropfen Wein.

Abschlusshock mit einem guten Tropfen
Samstag:
Abfahrt zum Frühstück 8:00 Uhr
Laut Plan findet eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung von La Talaudière und Umgebung von 9:00 Uhr bis ca. 11:00 Uhr
statt. Bis zum Mittagessen hatten wir etwas freie Zeit zur Verfügung und konnten einen Rundgang über den angepriesenen Markt mit Einkaufsmöglichkeiten machen.

Stadtbesichtigung
12:00 Uhr bis 14:00 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Offizielle Jumelage-Feier
Auftakt mit dem Chor und den beiden Tanzschulen
Offizieller Empfang
Theater mit "Les Galeries Brossard" ( Kabarett )
ab ca. 18:30 Uhr Musik mit der kl. Besetzung

Abschluss des offizellen Teil mit den "Original Kadelburgern"
20:00 Uhr Fahrt zum Restaurant Sauvagere - alle auch die Gastfamilien essen gemeinsam. Um 22:30 Uhr packen die "Original Kadelburger" die Instrumente nochmals aus und machen ernst. Gemeinsam mit einem Spontanchor, gebildet aus Mitgliedern der Chöre Kadelburg und Rheinheim sowie Bürgermeister Fink wird gesungen und musiziert. Den Taktstock übernahm Bürgermeister Garrido. Die "Original Kadelburger" trugen an diesem
Abende zu einer super guten Stimmung bei. Gemütliches Zusammensein bis ca.3:00 Uhr.

Stimmung mit den "Original Kadelburgern" und dem Spontanchor
8:30 Uhr Fahrt zum Frühstück
10:00 Uhr Besichtigung von "Maison du Patrimoine et de la Mesure" - Museumsbesuch ( Masse, Gewichte etc. ).
ab 11:00 Uhr Spaziergang.
12:00 Uhr Mittagessen, bereits in Aufbruchstimmung.
15:00 Uhr Abfahrt in La Talaudière.
22:15 Uhr Ankunft in Kadelburg, Ausladen der Instrumente und Heimweg
im Oktober: Nachtrag zum BENEFIZKONZERT
Jetzt steht auch endlich das Ergebnis des Benefizkonzert fest.
Es konnte ein Reinertrag von 2.264,63 Euro erzielt werden.
Nochmals besten Dank bei allen Initiatoren, Mitwirkenden, Gästen, Spendern und Helfern
12.-13.Juni 2004: Probewochenende der Jugend 2004
Gemeinsam mit Jugendlichen aus Ibach fand am 12. und 13. Juni das Probewochenende unserer
Jugend statt.
Nachdem am Samstag fleißig geprobt wurde, gab es eine Schnitzeljagd zur Rheinhöhe. Dort wurde
gegrillt und man hatte die Gelegenheit sich bei einigen Spielen richtig auszutoben.

Als es dunkel war, brachen wir zur Nachtwanderung auf, bevor es dann zum Schlafen in die Zelte der
Jugendfeuerwehr ging.
Am Sonntag wurde weiter für das Elternvorspiel am Nachmittag geprobt, Theorieunterricht in lockerer Form und Umgebung abgehalten.

Die Jungmusiker zeigten ihr Können im Register und im Orchester z.B. mit den Stücken
"Mackie Messer", "Freude schöner Götterfunke" und "I will follow him"

Ein besonderer Dank geht an Kerstin und Thomas, die die musikalische Leitung übernahmen und
an die Feuerwehr, die uns ihre Zelte ausgeliehen hat und auch den Auf- und Abbau übernahm.
16.05.2004: Seifenkistenrennen in Dangstetten
Christian Stöckel ergriff die Initiative, entwarf und baute sich seinen Rennwagen. Er meldete
sich bei der Rennleitung an und konnte mit seiner Seifenkiste am Rennen teilnehmen.

Warten auf den Start

Das Rennen, 1.ter und 2-ter Durchlauf

Die Sieger konnten sich in einer Wertung den ersten Platz sichern.
Sa. 1.5.2004: 1. Mai
Wie jedes Jahr ist der Musikverein zum 1. Mai wieder aktiv. In Ettikon starten wir um 7:30 Uhr mit einem zünftigen Marsch unsere 1. Mai-Tour. Sind wir zu spät? Sind wir zu früh? Nur wenige Zuhörer finden sich ein.
Weiter geht es nach Kadelburg "Im Röthen" zu unserem zweiten Ständchen oberhalb der Terrassenhäuser. Doch ein kurzer Regenschauer beendet den musikalischen Teil recht schnell. Bei Alfons Tröndle nehmen wir die erste Stärkung zu uns.
Die nächste Station ist auf der Rheinhöhe bei den Familien Grießer - Probst. Hier werden wir vom Regen verschont und nach ein paar flotten Weisen werden wir bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Vierte und letzte Station ist bei Maier´s. Die Familien Maier, Hegmann und Frank hören unseren Darbietungen aufmerksam zu und laden uns zu einem kleinen Imbiss ein.

Station an der Bergstraße
Anschließender Treffpunkt ist das Vereinheim. Von hier aus bilden sich Gruppen zum Wandern oder Radfahren. Ziel ist in Brunos neuer Halle zum gemeinsamen Grillen.

Vor Bruno´s Halle
Zum Abschlußhock geht´s nach Kadelburg zum Gesangverein an der Kadelburger Grundschule.

Ankunft zum Abschlußhock
Sa. 17.4.2004: BENEFIZKONZERT
Bei den Vorbereitungen zum Benefizkonzert wurde bekannt, dass die oberen Räume der Trotte im Rahmen
einer Familienfeier genutzt werden und dem Musikverein nicht zur Verfügung stehen. Da nur wenige
Parkplätze an der Trotte vorhanden sind, wurde ein Wechsel von der Trotte zum Inselpavillon beschlossen.
Die Stufenbühne wurde uns vom MV Rheinheim bereitgestellt und aufgebaut.
Den Auftakt zum Benefizkonzert übernahm der Musikverein Untermettingen. Die Gäste wurden vom
Bezirksvorsitzenden Rudolf Kromer und 1. Vorsitzenden Hans Maier begrüsst. Die Musikvereine
Wutöschingen, Schwerzen und Dangstetten gestallteten den weiteren Abend mit ausgewählten Musikstücken.
Durch das Programm führte Thomas Kraemer.
Der Musikverein Kadelburg bedankt sich bei allen Initiatoren, Mitwirkenden, Gästen und Helfern
für den gelungenen Abend.

Musikverein Untermettingen - Dirigentin Sabine Eichkorn

Begrüssung vom Bezirksvorsitzenden Rudof Kromer

Begrüssung vom 1. Vorsitzenden Hans Maier

Musikverein Wutöschingen - unter Leitung von Volker Tripps

Musikverein Schwerzen - Dirigent Andreas Kessler

Musikverein Dangstetten - Dirigent Norbert Meier

Zum Tageswechsel gratulieren wir unserem Posaunisten Bernhard Preis zum Geburtstag.
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Sa. 17.4.2004: BENEFIZKONZERT (Pressemeldung des Südkurier vom 20.4.2004 [noth])
Benefizkonzert von vier Vereinen für den Musikverein Kadelburg
Das hatte es im Blasmusikverband noch nicht gegeben:
Vier Musikvereine spielten für einen anderen Verein zum Benefizkonzert auf.
So geschehen in Küssaberg.

Eine ungeheure Solidarität erfuhr Kadelburgs Musikverein, dem durch Diebstahl nach Einbruch
in das Vereinsheim ein hoher Schaden entstanden war. Vier Musikvereine
aus dem Blasmusikbezirk VIII spielten auf Initiative des Bezirksvorsitzenden
Rudolf Kromer zum Benefizkonzert auf. Eine erst- und einmalige Aktion
im Blasmusikverband, die ein so großes Echo ausgelöst hat, dass im Herbst
weitere Musikvereine zugunsten des Kadelburger Musikvereins auftreten werden (Bild: npk)
Küssaberg (th)
Im Inselpavillon bewiesen die Musikvereine Untermettingen, Wütöschingen,
Schwerzen und Dangstetten Solidarität und spielten vor vollen Stühlen zugunsten des
Musikvereins Kadelburg auf, dem im vergangenen Jahr durch einen Einbruch
in das Vereinsheim ein hoher Schaden entstanden war.
Rudolf Kromer, Bezirks- und stellvertretender Verbandsvorsitzender,
hatte die Initiative ergriffen und zu diesem Benefizkonzert unter den
Bezirksvereinen angeregt. Das Echo unter den Vereinen war so gewaltig, dass
deren Auftritt aus Zeit- und Raumgründen aufgeteilt werden musste.
Nach dem Benefizkonzert am Samstag im Inselpavillon werden weitere
Vereine beim Herbstfest des Musikvereins im Rheinpavillon aufspielen.
Hans Maier als Vorsitzender des geschädigten Vereins war überwältigt
von so viel Solidarität und sicherte in seinen Begrüßungsworten am
Samstagabend den Vereinen zu: „Das werden wir Euch nie vergessen!".
Der Einbruch hatte den Verein hart getroffen: Ein Keyboard,
ein Es-Bass und die Verstärkeranlage, die mit anderen Kadelburger
Vereinen geteilt wurde, waren abhanden gekommen, summa summarum mit
rund 7000 Euro zu beziffern. Abgesehen von diesem beträchtlichen
materiellen Schaden sei, so Maier, das Geschehen aber vor allem auch
seelisch und moralisch nahe gegangen. Umso wertvoller sei für den Verein,
diese Solidarität der Musikerkollegen spüren zu können.
Maier dankte Kromer, der zusammen mit dem Bezirksdirigent am Benefizkonzert teilnahm.
Auch der Konzertinitiator freute sich über dieses ausgezeichnete
kameradschaftliche Miteinander innerhalb des Bezirks VIII im
Blasmusikverband und betonte die Harmonie unter den Vereinen.
Und das Blasmusik „in" ist, wie der Bezirksvorsitzende betonte,
machte nicht nur das breitgefächerte Musikprogramm, sondern auch
das jeweilige Orchesterbild deutlich mit vielen Jugentlichen,
die die Musikerreihen durchzogen. Es war wohl das eher lockere
Beisammensein, das die besondere Atmosphäre des Abends ausmachte.
Musik und Geselligkeit vereinten sich bis weit nach 23 Uhr auf wunderbare
Weise. Die Besucher bekamen von den Dirigenten Sabine Eichkorn
(Untermettingen), Volker Tripps (Wütöschingen), Andreas Kessler (Schwerzen)
und Norbert Meier (Dangstetten) und deren Orchestern die ganze Facette
der Blasmusik geboten, wobei die besondere Lebendigkeit des Programms
nicht allein der Auswahl der Musikstücke, sondern der unterschiedlichen
Vortragsweisen, dem jeweiligen Stil und den Intonationen zuzuschreiben war.
"Alles das ist Blasmusik", betonte auch Thomas Kraemer, Dirigent des
Musikvereins Kadelburg, der sichtlich und hörbar Freude an der Vielfalt der Blasmusik hatte.
Er führte durch das Programm, das Rock, Pop und Klassik rhythmusstark
und gefühlvoll bereit hielt. Das ganze Spektrum der Blasmusik, das
Instrumente, Noten und Puste zu bieten hatten. Der Schlusspunkt (und die
Besucher konnten kaum genug bekommen) wurde landschaftsverbunden
mit dem Hoch-Badner-Land gesetzt.
Sa. 20. und So. 21.3.2004: FRÜHLINGSFEST BEIM AUTOHAUS AMANN
Küssaberger Frühling - vom Werbe- und Förderverein gestaltet

Der Musikverein unterhält die Gäste mit einem Frühschoppenkonzert am Sonntag von 11:30 – 13:00 Uhr


Als das Saxophonregister beim Solo "In the Mood" explosionsartig in die Höhe schnellt,
wird unser Gerd fast zu Boden geworfen und die Sitzbank fliegt in hohem Bogen nach hinten.
14.3.2004: WANDERN UND EISLAUFEN IN HERRISCHRIED
Am Sonntag, den 14. 03. 04 machten sich Jung und Alt gemeinsam auf den Weg nach Herrischried.
Dort verbrachten wir drei gemütliche Stunden auf dem Eis oder wanderten durch den Schnee.
Wem dies zu anstrengend wurde, der gönnte sich eine kleine Pause in der Cafeteria.
Nach einem vergnüglichen Nachmittag fuhren wir wieder zurück und ließen den Ausflug
in der Pizzeria ausklingen.

Zöglinge und Ausbilder vor der Eislaufhalle

In der Eislaufhalle in Herrischried
Februar 2004: FASNACHTSZEIT

Der Schmutzige Dunnschtig 2004 startete in gewohnter Weise. Am Morgen trafen
wir uns um gemeinsam mit den Fergen um die Herrschaft des Narro zu verkünden.

Nach der Stippvisite bei den Tempeln des schnöden Mammon(Voba , Spaka)
wollten wir die armen Kinder nicht länger warten lassen und machten uns daran,
den Kindergarten und die Grundschule zu schliessen.

Bei der anschliessenden (lobenswert: Diesmal war Butter an die Brezel) Stärkung in den heiligen
Schulhallen beklagte Herr Sinnemann das die armen Rathäusler diese Fasnacht wohl durcharbeiten
müssten, weil sie von keinem befreit würden. Aber für die liebe Gemeinde tut man ja vieles und
dank des Lehrkräftefahrdienstes kamen wir ins Gemeindezentrum und der Bürgermeister zu seiner
fasnächtlichen Entmachtung.

Entmachtung des Bürgermeister Fink
Beim anschliessenden Mehlsuppenessen konnte man neue Kräfte sammeln (und über die Rebesäck lästern).
Nachmittags folgte dann der Hemdglunkiumzug mit dem Narrenbaumstellen. Das beim folgenden Hock
geplante Narrengericht musste wegen Krankheit ausfallen- aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Am Sonntag nahmen wir dann mit unserem Narrenmarsch
am Küssaberger Narrentreffen in Reckingen teil...

... in dieses Jahr mit verjüngtem Schlagwerk und neuem Rhythmus.

In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, das die Rückkehrer vom Narrentreffen im Löwen
den Fasnachtssonntag ausklingen lassen. Der Wirt klang allerdings nicht so lustig,
als die Fasnächtler anfingen sich mit Stroh anzuwerfen.

Dafür herrschte am nächsten Tag beim Gulaschsuppenessen andächtige Ruhe.
Mittags kam dann Arbeit auf uns zu, nach dem Rosenmontagsumzug zur Trotte waren wir nämlich dran
mit wirten. Den Besuchern wurde einiges geboten: Neben der legendären Bauchtanznummer vom
Bunten Abend stand das verschobene Narrengericht auf dem Programm. Der angeklagte Heiner hatte
nämlich einiges zu seiner Verteidigung vorbereitet, Krankheit hin oder her. Ganz nach der Devise
"er isch so schö, er isch so doll, däs isch de Heiner us em Sool" hatte der nämlich schwere
Geschütze aufgefahren: Oma, Tante, Chor und zwei Muttersauen als Zeuginnen liessen die Hohe
Richterin Angelika kaum zu Wort kommen.

Heiner beim Narrengericht
Etwas mehr Zeit hatte Angelika beim anschliessenden Narrenbaumversteigern: erst nach mehreren
Anläufen fand sich ein tapferer Gewinner. Beim Ersteigern der Kollateralschäden
(der Heiko brauchte diesmal 6 Versuche um einen Narrenbaum zu fällen, rekordverdächtig)
brachte es der Frank Micha fertig, dem Bürgermeister Fink das Holz unter der Nase wegzusteigern.

Das wir mit dem Festverlauf zufrieden waren...

sieht man auch an der guten Stimmung...

beim Hock im Oepfelbaum nach den Aufräumarbeiten.

Am Dienstag stand dann zuerst die Übergabe des Narrenbaums an:
Der ging wieder in den Soolweg, diesmal an unser Ehrenmitglied Willi Gross.
Der liess sich dann auch nicht lumpen, als wir mit den Fergen zu den Klängen des Narrenmarsches
den Baum im Kleinformat überbrachten.
17. JANUAR 2004, 19:30 Uhr: HAUPTVERSAMMLUNG
Pressebericht: Südkurier 21.01.04
Kadelburgs Musikverein konnte gestohlenen E-Bass ersetzen.
Solidarität nach Diebstahl. Hinter Kadelburgs Musikverein liegt musikalisch gesehen ein Top-Jahr. Getrübt wurde das Vereinsjahr nur durch
schlimme Ereignisse wie den Überfall auf einen Musikvereinskollegen auf dem Heimweg von der Feuerwehrprobe und den Einbruch in das
Vereinsheim mit einem Schaden allein für den Musikverein in Höhe von rund 8000 Euro durch Sachbeschädigung und Diebstahl von Keyboard,
Es-Bass und Mikrofonanlage. Kadelburg (tn) Vorsitzender Hans Maier erinnerte in der Hauptversammlung noch einmal an diese schlimmen
Erlebnisse, betonte aber auch die schöne Solidarität, die der Verein innerhalb des Dorfes, aber auch auf Bezirksvereinsebene erfahren hat.
Durch Spenden vieler Gönner habe der Verein mittlerweile den Es-Bass (Kosten: 5600 Euro) wieder ersetzen können.
Und von den Bezirksvereinen sei als Zeichen der Anteilnahme ein Benefizkonzert in der Trotte vorgesehen.
Vertrauensbeweis.
Kadelburgs Musikverein geht gestützt durch solche Solidarität mit Zuversicht in die Zukunft.
Hans Maier wurde mit überwältigendem Vertrauensbeweis im Amt des Vorsitzenden bestätigt.
Ihm steht neuerdings Gerd Bercher als 2. Vorsitzender zur Seite. Die übrigen Wahlen wurden zur Ämterbestätigung.
Lediglich bei den Besitzern gab es kleine Änderungen. Gewählt wurden Georg und Bruno Preis und Volker Groß.
Neuer Festwirt ist Franz Kalmann, der an dem Abend auch offiziell in die Reihen des Musikvereins aufgenommen wurde.
Dem Jahresprotokoll von Bernhard Preis war zu entnehmen, dass die Musikerinnen und Musiker nicht nur bei vielen weltlichen und
kirchlichen Anlässen mitgewirkt ‚ sondern sich auch als Festorganisatoren wie beim Rhyfäscht bewährt und die Geselligkeit gepflegt haben.
Zu Platzkonzerten wurde in Kadelburg und Ettikon aufgespielt und musikalischer Höhepunkt war das Jahreskonzert, für das der Verein
mit Dirigent Thomas Kraemer viel Lob entgegennehmen durfte.
Der durchschnittliche Probenbesuch lag im vergangenen Vereinsjahr bei 80,1 Prozent. Die besten Probenbesucher wurden mit einem Glas bedacht. Es waren dies Gerd Bercher, Diana König, Günter Senn, Herbert Hegmann, Hans Maier, Emil Hegmann und Hansjörg Stöckl.
Doris Baumann hat die Jugendausbildung im Verein unter die Fittiche genommen, wird in diesem Jahr von Alexandra Selbach dabei unterstützt. Anerkennung erfuhr auch Kerstin Rösel für ihren Einsatz als externe Ausbilderin. Dirigent Kraemer ging die Situation der Musikvereine die sich der riesigen Konkurrenz vielseitiger Freizeitmöglichkeiten stellen müssten, doch habe die Resonaz gezeigt, dass sich der Verein 2003 gut verkauft hat. Man habe aus berufenem Munde Anerkennung für den Klangkörper und das gut abgestimmte Volumen entgegennehmen können und werde auch künftig den Schwerpunkt auf Rhythmik legen. Ziel sei, auch weiterhin gute Leistung abzugeben.
Bild: MVK
Gerd Bercher (links) ist neuer stellvertretender Vorsitzender in Kadelburgs Musikverein,
unterstützt dabei Hans Maier (Bildmitte) in seinem Amt als Vorsitzender.
Offiziell in die Reihen des Musikvereins wurde Franz Kalmann aufgenommen,
der gleichzeitig in das Amt des Festwirts gewählt wurde.
Sitzungs-Schnappschüsse (Auftakt, Tagesordnung, Aufmerksamkeit, Hock)
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